
Musik berührt, bewegt und verbindet – sie kann stabilisieren, beruhigen und neue Energie freisetzen. Das Seminar »Hear the Sound – Feel the Ground« vermittelt konkrete Werkzeuge zur Selbstregulation, Stabilisierung und Reorientierung, die mit Elementen der therapeutischen Körpermusik verbunden werden.
Summen, Singen, Spielen, Rhythmus, Bewegung und Bodypercussion schaffen einen Raum für Selbst‑ und Co‑Regulation und fördern das Zusammenspiel von Körper, Gefühl und Verstand.
Bodysongs – individuell entwickelte Klangformen – werden zu Resonanzräumen für innere Balance und stärken die Selbstwirksamkeit. In der Verbindung von Musiktherapie, Embodiment und hypnosystemischer Haltung entstehen erlebbare Wege zu Leichtigkeit, Präsenz und Vitalität.
30. September bis 1. Oktober 2026
mit Martina Baumann und Uwe Loda
Mittwoch: 14.00 bis 18.30 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr
Das Seminar ist ein Fortbildungsangebot für Kolleginnen und Kollegen aus Psychotherapie, Pädagogik, Coaching, Palliative Care und verwandten Berufen, die ihr hypnosystemisches Wissen um körpermusikalische Elemente erweitern und eigene stabile Resonanzräume gestalten möchten.
Für die Teilnahme am Seminar sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich – Neugierde auf verkörperte Musikerlebnisse ist ausdrücklich erwünscht.
300,00 Euro (inkl. MwSt.)*
darin eingeschlossen: warme und kalte Getränke, Obst und Kuchen
*) Das Teilnahmeentgelt für die Veranstaltung ist von der Umsatzsteuer befreit. Die Bewirtung einschließlich der dazugehörigen Serviceleistungen unterliegt der gesetzlichen Umsatzsteuer (MwSt.).
Die Fortbildungsveranstaltung findet in der Villa Frühling statt.
Die sysTelios Akademie bietet selbst keine Unterkünfte an. Damit Sie sich während Ihres Aufenthalts rundum wohlfühlen, haben wir für Sie eine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass Buchung und Bezahlung der Unterkunft eigenständig erfolgen.
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche verbindliche Anmeldung per E-Mail – bitte spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn. Geben Sie dabei Ihre Anschrift und Telefonnummer an. Wenn Sie Fragen haben oder ein Anliegen lieber telefonisch besprechen möchten, vereinbaren wir gern einen Rückruftermin mit Ihnen.
Es gelten unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Datenschutz.
In diesem Seminar geht es um konkrete Werkzeuge und Übungen zu Selbstwirksamkeit, Stabilisierung und Reorientierung mit Elementen der therapeutischen Körpermusik. Bewährte Selbstregulationsmethoden über Atem, Körper und Imagination werden dabei einbezogen und weiterentwickelt.
Seit jeher nutzen Menschen – individuell, in Gruppen und in ihren jeweiligen Kulturen – Musik und Tanz für Ausdruck, Regulation und zur Stärkung von Resilienz. Seit 15 Jahren erforschen Martina Baumann und Uwe Loda in der sysTelios Klinik die gesundheitserregenden Wirkfaktoren der Körpermusik, die sie den Klientinnen und Klienten in Einzel‑ und in Gruppensettings anbieten.
»Körpermusik ist ein fester Bestandteil der wöchentlichen Übungsangebote zu Stabilisierung und Reorientierung. Unter Einbeziehung von Risiken und Nebenwirkungen der Körpermusik und mit Wertschätzung für ›Check‑Points‹ und Vorbehalte erleben wir täglich, dass Musik für unser Klientel – ebenso wie für uns als Prozessbegleitende – eine lebendige und oft geliebte Kraftquelle ist.«
Die basalen Elemente therapeutischer Körpermusik – Summen, Singen, Spielen, Rhythmus, Bewegung, Selbstberührung durch Bodypercussion sowie das Schöpfen und Singen von Bodysongs – bieten Impulse für Selbstberuhigung, Selbststimulation, Selbsteinstimmung und radikale Umfokussierung mit spürbarem »Belohnungsfaktor«.
Die Übungen werden häufig als »leicht« erlebt, weil sie mit Spiel, grooviger Bewegung und dem Erleben von Schönheit verbunden sind. Der spielerische Aspekt der Körpermusik aktiviert nachweislich neuronale Belohnungssysteme und fördert dadurch trauma‑ferne Netzwerke. So entsteht ein Schwingungsfeld der Regulation und Co‑Regulation, das mitreißend und ansteckend wirken kann. Zugleich hat Co‑Regulation eine ausgleichende Wirkung für Prozessbegleitende.
Bodysongs – die ästhetischen Herzstücke der Körpermusik – treten mit Körper, Gefühl und Geist in Resonanz. Diese Lieder existieren bereits oder werden individuell neu geschaffen, rhythmisiert und – durch Bewegung verkörpert – zum Erleben gebracht. Sie dienen der Verankerung gewünschten Erlebens und können so zu Alltagsbegleitern auf Schritt und Tritt werden. »Das Verkörpern dieser Lieder in allen Prozessphasen nennen wir musikalisches Embodiment.«
Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden, sich Schritt für Schritt mit den Elementen der Körpermusik vertraut zu machen und sie mit der eigenen fachlichen Expertise zu verbinden. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – nur Neugierde auf verkörperte Musikerlebnisse.
Basierend auf vielen Jahren musik- und psychotherapeutischer Praxis und Erfahrung, unter anderem in der sysTelios Klinik, haben Martina Baumann und Uwe Loda das Konzept »Bodysongs – Musik, die in uns lebt« entwickelt.
In dieser Folge des sysTelios Podcasts mit hypnosystemischen Impulsen zur Selbstfürsorge stellt Martina Baumann einen eigenen Bodysong vor. Damit lädt sie zu einer praktischen Übung ein, die Sie unmittelbar mitmachen können.
Herzstück des Ansatzes ist es, Körpermusik als gesundheitsförderliches Element im Kontext hypnosystemischer Haltungen und therapeutischer Konzepte in der täglichen Arbeit mit Klientinnen und Klienten anzuwenden. Die Kombination aus Singen in Bewegung, Bodypercussion, Stimm- und Rhythmusspielen bildet die Grundlage für Bodysongs – »verkörperte Lieder«, die einen neuen Erfahrungsraum ermöglichen. Eine Aufzeichnung vom 8. Februar 2023.
Bodysongs – Musik, die in uns lebt. Körpermusik als musikalisches Embodiment in therapeutischer Praxis – von Martina Baumann und Uwe Loda. Carl-Auer Verlag, Heidelberg, 2023.
für Fachpersonen aus den Bereichen Psychotherapie, Pädagogik, Coaching, Palliative Care sowie für Menschen aus verwandten psychosozialen und beratenden Berufsfeldern